13. November 2009

Neue Internet-Präsenz

Die neue Internetpräsenz der andreas bode company wird Mitte Dezember 2009 online gehen. Bis dahin werden keine Aktualisierungen dieser Seite mehr vorgenommen. Wir bitten um Verständnis.

22. Juli 2009

Mozart Requiem beim altstadt kulturfestival düsseldorf

Nach 13 erfolgreichen Vorstellungen auf Kampnagel in Hamburg und im Radialsystem in Berlin kommt die Produktion MOZART REQUIEM in September 2009 nach Düsseldorf.

Am 22. September ist die Premiere beim altstadtherbst kulturfestival düsseldorf im tanzhaus nrw, Erkrather Str. 30. Weitere Vorstellungen am 24. und 25., jeweils um 20 Uhr.

Karten unter 0211. 617 0 617

oder unter www.altstadtherbst.de

02. März 2009

Andreas Bode inszeniert “La Didone” am Theater Bremen

Die Cavalli-Oper hat am 20. März 2009 um 20 Uhr unter der musikalischen Leitung von Detlef Bratschke im Neuen Schauspielhaus Premiere.

Mit „La Didone“ von Piero Francesco Cavalli machen wir eine Reise in die Geburtsstunde der Oper, ins 17. Jahrhundert. Zusammen mit Monteverdi, bei dem er lernte, zählt Cavalli zu den bedeutendsten Meistern der venezianischen Oper. Cavallis feiner Musikstil passt sich dem Text und seinem emotionalen Gehalt auf bewundernswerte Weise an. Die Handlung erzählt von Eneas, der auf Befehl seiner Mutter Venus aus dem zerstörten Troja flieht. Er strandet in Karthago, dem Reich, in dem Didone herrscht. Sie verliebt sich in den Krieger. Die Götter befehlen jedoch die Abreise des Eneas, denn er muss weiterziehen, um schließlich die Stadt Rom zu gründen. Didone bleibt um den Geliebten trauernd zurück. Die Autoren schenken Didone ein Happy End: Der bisher unglücklich Didone liebende König Iarba kümmert sich am Ende tröstend um die Trauernde. Die Produktion entsteht in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste auf Anregung von Manfred Cordes, Dekan und renommierter Kenner der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Musiker und Sänger kommen von der Hochschule, Regie und Ausstattung stellt das Theater Bremen.
In Kooperation mit der Hochschule für Künste Bremen, Abteilung Alte Musik.

Musikalische Leitung: Prof. Detlef Bratschke
Es spielt das Barockorchester der
Hochschule für Künste Bremen

Musikalische Leitung Detlef Bratschke

Inszenierung Andreas Bode

Ausstattung Bente Matthiessen

Didone Tanya Aspelmeier

Enea Maximilian Hanisch

Corebo Nils Giebelhausen

Creusa Swantje Tams Freier

Cassandra Anna Wierod

Ascanio, Amore, Mercurio Michael Lieb

Pirro, Sinone, Nettuno Carsten Krüger

Eolo Jan Hübner

Iarba Moritz von Cube

Iride Juliane Koll

Fortuna Manja Stephan

Giunone Angela Postweiler

Venere Christine Süßmuth

Anna Anna Wierod

Prima Damigella Swantje Tams Freier

Secondo Damigella Juliane Koll

Terza Damigella Manja Stephan

Primo Cacciatore Nils Giebelhausen

Secondo Cacciatatore Jan Hübner

Terzo Cacciatore Benjamin Kirchner

Quarto Cacciatore Carsten Krüger

Weitere Vorstellungen am 21., 22., 28. und 29.3.2009.

Karten unter:

Tel. (0421) 36 53 333
Fax: (0421) 36 53 932
E-Mail:kv@theaterbremen.de

02. März 2009

Mozart Requiem im Radialsystem V in Berlin

Nach 9 erfolgreiche Vorstellungen auf Kampnagel in Hamburg geht die Produktion MOZART REQUIEM in März 2009 nach Berlin.

Am 11. März ist die Premiere im Radialsystem V in der Holzmarktstrasse 33 an der Spree, Nähe Ostbahnhof. Weitere Vorstellungen am 12., 14. und 15. März, jeweils um 20 Uhr.

Karten unter 030 / 288 788 588

oder unter www.radialsystem.de

06. Oktober 2008

MOZART REQUIEM – Die neue Produktion von Andreas Bode

Am 18. November hatte “Mozart Requiem” von Andreas Bode auf Kampnagel Premiere. Weitere Vorstellungen in Hamburg in Januar 2009 und im Radialsystem V in Berlin in März 2009.

Kampnagel Hamburg, Premiere am Di 18.11.2008 um 19:30
Weitere Vorstellungen am
Do 20. und Fr 21. und So 23.11.8
sowie am
So 04. Di 06. Do 08. Sa 10. und So 11.01.2009

Radialsystem V Berlin, März 2009.
Vorstellungen am
Mi 11. und Do 12.03
sowie Sa 14. und So 15.03.2009

Weitere Informationen hier.

06. Oktober 2008

Strauß entstaubt: Tobias Schwencke arrangiert “Wiener Blut” im Hebbel Theater.

Am 1. Oktober hatte die Operette “Wiener Blut” im HAU Eins Premiere. Wiener Blut – Operette von Johann Strauß. Musikalisch bearbeitet von Tobias Schwencke, inszeniert von Cordula Däuper.

Um von dem Erfolg der Marke Johann Strauß zu profitieren („Fledermaus“, „Der Zigeunerbaron“), wurde der alte Komponist kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts von dem Intendanten Carl Jauner gebeten, aus seinen verschiedenen Walzer- und Polka-Kompositionen die Musik für „Wiener Blut“ zusammenzustellen; nach Strauß’ Tod 1899 vervollständigte sein ehemaliger Kapellmeister Adolf Müller die Operette, die in demselben Jahr zur Uraufführung kam.
Charakteristisch für die Machart dieses Stückes ist der in der Entstehung der Operette angelegte pragmatisch-„verbraucherorientierte“ Zug, etwa die Verwendung eingängiger, aber instrumental angelegter Walzer für die Arien und Duette.
Der Komponist und Pianist Tobias Schwencke arrangiert „Wiener Blut“ in dieser Produktion für ein kleines Ensemble (Geige, Klarinette, Schlagwerk und Klavier) völlig neu. Damit spürt er der Faktur dieser Komposition nach und verlässt den vertrauten Klang des vollen Orchesters, um das Unterschwellige und die Spannungen hörbar dieser Musik zu machen. Ist die Walzer-Musik Ausdruck einer Sehnsucht? Oder ist sie der Soundtrack einer hierarchisch-patriarchalischen Gesellschaft? Konserviert sie eine heile Welt – oder ist sie Instrument einer verlogenen, unterhaltungssüchtigen Gesellschaft?

Premiere:
Mittwoch, 01.10.2008/ 19.30h

Vorstellungen:
Freitag, 03.10.2008/ 19.30h
Samstag, 04.10.2008/ 19.30h
Sonntag, 05.10.2008/ 19.30h

17. September 2008

Titus Engel dirigiert Krenek-Oper in Berlin

Ernst Kreneks „Dunkle Wasser“ unter Leitung von Titus Engel. Mit dem „modern art ensemble“ Olivia Stahn, Sopran und Lars Grünwoldt, Bass-Bariton. Premiere am Freitag 19. September um 20:00 Uhr im Werner-Otto-Saal, Konzerthaus Berlin.

“Dunkle Wasser” ist ein Revolverstück, das mit den wohlbekannten Elementen des Wildwest-Dramas operiert: die klischeehaften Gangster, wie man sie in lang verstaubten, zweitklassigen Hollywood-Filmen finden konnte, der dumme, leicht hereingelegte Polizist, die konventionelle Liebesgeschichte, der brave, aber schwache Held, der unversehens in Schuld verwickelt wird, und der unvermeidliche Sieg der Gerechtigkeit. (…) Was mich gereizt hat, war, die einfachen und echten Gefühlsgehalte, die unter der erkalteten (?) Oberfläche glimmen, durchscheinen zu lassen. (…) Um das herauszubringen, ließ ich mir die Gestalt eines rätselhaften Mädchens einfallen, das in der Nacht von einer Brücke auf das unten vorüber gleitende Boot springt. Jeder, der ihr begegnet, nimmt sie für etwas anderes, für das, was er in ihr sehen will” - so Ernst Krenek. Vielleicht ist das rätselhafte Geschöpf jenen “Geistern über den Wassern” verwandt, die in einem der dunkelsten, abgründigsten Gesänge Franz Schuberts ein metaphorisches Bild menschlicher Existenz entwerfen?

Ernst Krenek Dunkle Wasser - Musiktheater
modern art ensemble
Titus Engel
Olivia Stahn Sopran
Elisabeth Umierski Alt
Christoph Schröter Tenor
Nicholas Isherwood Bariton
Simon Borutzki Bass
Misha Aster Regie
Mirella Weingarten Ausstattung

Franz Schubert “Gesang der Geister über den Wassern” D 714 für acht Männerstimmen, zwei Violen, zwei Violoncelli und Kontrabass
Ernst Krenek “Dunkle Wasser” - Oper in einem Akt

Karten 15 €
Weitere Termine:
20.09.08 | 26.09.08 | 27.09.08

03. Juni 2008

Premiere “HEIDI” am Theater Bielefeld unter Leitung von Titus Engel

URAUFFÜHRUNG AM 6.6.08 UM 20 UHR

KANN HEIDI BRAUCHEN, WAS ES GELERNT HAT ?
Szenisches Musikpanorama für 12 MusikerdarstellerInnen
Leo Dick/Tassilo Tesche/Felizitas Ammann
Eine Produktion im Rahmen des »Fonds Experimentelles Musiktheater«
Eine gemeinsame Initiative vom NRW Kultursekretariat Wuppertal und der Kunststiftung NRW in Zusammenarbeit mit dem Theater Bielefeld

Das arme Tröpfli! // Es kann wirklich nicht lesen! Was hat es denn aber gelernt? // Wir sind fürchterlich getäuscht worden. // Ist das Kind einfältig oder schnippisch? // Dieses Kind ist nicht für ein Leben in der Fremde gemacht! // Aber wo ist das Unheil bringende Ding hin?

Johanna Spyris Heidi – das sind schneebedeckte Berggipfel vor blauem Himmel, fröhlich meckernde Ziegen, ein knorriger Großvater, der im Grunde herzensgut ist, kurzum: Idylle pur. Zurück zur Natur, back to the roots, deine Welt sind die Berge: Heidi steht für ein un-getrübtes Heimatbild und eine unbeschwerte Kindheit. Doch was steckt hinter dem Klischee der »heilen Welt«? Kann Heidi brauchen, was es gelernt hat? spürt mit dem Instrumentarium der Bergwelt – Alphörnern, Talerbecken, Holzratschen, Tierglocken – einem unentstellten Heimatbegriff nach. Die blinde Großmutter, Fräulein Rottenmeier, der Alpöhi, Dete, der Doktor, Clara, Brigitte, Sebastian, Geißenpeter – alle, mit denen »das Heidi« zu tun hat, vereinigen sich als SängerDarstellerMusikerInnen zum Chor der Versehrten: Erkrankt an sich selbst, an Entwurzelung, an der Zivilisation suchen sie dem Phänomen Heidi auf die Spur zu kommen, das wie kaum etwas Anderes zugleich für Klischee und Wahrhaftigkeit steht.

Das NRW KULTURsekretariat und die KunststiftungNRW gründeten im Mai 2005 den »Fonds Experimentelles Musiktheater«: Ziel ist es, zeitgenössische Musiktheater- Produktionen zu initiieren, zu erproben und zu fördern, die das Wechselverhältnis von Sprache, Musik und Theater-Raum neu befragen und experimentell erkunden.

Premiere
06.06.08 um 20:00 Uhr,
Theater am Alten Markt

Matinee
01.06.08 um 11:15 Uhr,
Theater am Alten Markt

Komponistenportrait
Leo Dick 09.06.
um 20:00 Uhr
OPERN.STUDIO

Musikalische Leitung Engel
Komposition, Inszenierung Dick
Szenographie Tesche
Libretto Ammann
Dramaturgie von Linden,Witzmann
Mit Berger, Bonito Salès, Bühler, Engel, Imholz, A. Klein, M. Klein, Mollnar, Pintaudi, Stoll, Tessmann, Westhausser

Weitere Vorstellungen
14., 15.06.08, jeweils um 19:30 Uhr, Theater am Alten Markt

Werkeinführung jeweils eine halbe Stunde vor Beginn im TAMZWEI

Karten 0521/515454, Theaterkasse Niederwall 23 33602 Bielefeld, Di–Fr 9:30–18:00 Uhr
Sa 9:30–16:00 Uhr